ZENTRALAMERIKA

JEDER HAT EINE CHANCE VERDIENT

Eine Studie über Minderheiten auf dem Arbeitsmarkt

Die Denkfabriken Movimiento 300 aus El Salvador, das Ideas Lab aus Costa Rica, die Fundación Libertad aus Panama sowie der honduranische Industrieverband haben gemeinsam die Studie „Inclusive Employability and Gig Economy" über den Zugang von Minderheiten zum Arbeitsmarkt verfasst. Die Studie wurde vom FNF-Büro in Zentralamerika unterstützt.

„Digitalisierungsmodelle, die dazu beitragen, die digitale Kluft zu überwinden, müssen umgesetzt werden, ebenso wie duale Ausbildungen, um die sehr junge zentralamerikanische Bevölkerung besser auf einen erfolgreichen Berufsstart vorzubereiten"

Allan Ortiz, Präsident von Guate Activa

Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, sein Potenzial zu entfalten und damit sein Wohlbefinden zu steigern. Daher ist die Eingliederung von Minderheiten und gefährdeten Gruppen in den Arbeitsmarkt von zentraler Bedeutung. Die Studie über integrative Beschäftigungsfähigkeit und Gig-Economy analysiert die Rahmenbedingungen, die diese Eingliederung verhindern und legt konkrete Verbesserungsvorschläge vor, anhand derer mehr Menschen einen angemessenen Arbeitsplatz entsprechend ihres Wunsches und ihrer Fähigkeiten finden können. Chancen der Gig-Economy: Die Pandemie hat sich negativ auf die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen für Beschäftigungsverhältnisse ausgewirkt und zu Einschränkungen auf Kosten der Freiheit und der Chancen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Ein Gig-Economy-Modell, das sich durch flexible Beschäftigungsmodelle an die Bedürfnisse aller Beteiligten anpasst, kann Arbeitsbedingungen schaffen, die sowohl Arbeitnehmern als auch den Unternehmen zugutekommen. Damit kann die Wirtschaft in Zentralamerika angekurbelt werden, ohne dass Arbeitnehmerrechte darunter leiden.

Inklusive Beschäftigungsfähigkeit mit Allan Ortiz

„Digitalisierungsmodelle, die dazu beitragen, die digitale Kluft zu überwinden, müssen umgesetzt werden, ebenso wie duale Ausbildungsmuster, um die sehr junge zentralamerikanische Bevölkerung besser auf einen erfolgreichen Berufsstart vorzubereiten", sagt Allan Ortiz, Präsident von Guate Activa, einer Organisation der guatemaltekischen Zivilgesellschaft, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und die Förderung der Entwicklung in Guatemala und Zentralamerika einsetzt. Das Recht auf Arbeit ist universell und unveräußerlich. Bei der Einstellung einer Person darf kein Unterschied nach Hautfarbe, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Alter, Sprache, Religion, politischer Meinung, nationaler oder sozialer Herkunft, Behinderung oder wirtschaftlicher Stellung gemacht werden. Nur wenn in einer Gesellschaft Toleranz herrscht, erhält jeder Einzelne die gleichen Chancen, sein Wohlergehen und sein Leben in Freiheit zu verbessern.

MEHR ÜBER DIE MENSCHENRECHTSARBEIT DER FRIEDRICH-NAUMANN-STIFTUNG FÜR DIE FREIHEIT FINDEN SIE AUF:

humanrights.freiheit.org