VORWORT

VON SABINE LEUTH­EUSSER­-SCHNARREN­BERGER

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

von Winston Churchill ist das Zitat überliefert, dass von allen menschlichen Eigenschaften Mut, die am meisten geschätzte sei. Mut als Zivilcourage hat eine enorme Kraft, wenn sie gewaltlos ist und auf den universellen Prinzipien der Menschenrechte basiert.

Mut zeichnet auch die Menschenrechtsverteidiger und Verteidigerinnen, Journalisten und Journalistinnen, Aktivisten und alle anderen in ihrer täglichen Menschenrechtsarbeit aus. Unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie haben sie weltweit als Partner der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit auch 2021 beeindruckendes geleistet.

Die Verteidigung von Menschenrechten ist in allen Ländern gefordert. Sei es in Staaten, die durch interne bewaffnete Konflikte gespalten sind, ebenso wie in stabilen Staaten. Menschenrechte müssen in nicht-demokratischen Staaten wie in solchen mit einer starken liberalen Demokratie verteidigt werden, in Staaten, die sich gerade wirtschaftlich entwickeln und in solchen, die längst als entwickelt gelten.

In über 60 Ländern fördert die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit den Einsatz von Menschenrechtsverteidigern und Verteidigerinnen, Journalistinnen und Journalisten und Vertretern der Zivilgesellschaft. Mit ihrem Handeln und Agieren schaffen sie immer wieder aufs Neue Freiräume, um Regierungen und Machthaber zu kontrollieren. Es braucht Menschen, die sich unter widrigen Umständen Freiräume erkämpfen und sich für Menschenrechte und bedrohte Mitmenschen einsetzen. Diese Menschen brauchen unsere Unterstützung.

Dieser Bericht über die liberale Menschenrechtsarbeit ist ein Zeugnis ihres Engagements.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre!

Ihre

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Bundesministerin der Justiz a. D.

MEHR ÜBER DIE MENSCHENRECHTSARBEIT DER FRIEDRICH-NAUMANN-STIFTUNG FÜR DIE FREIHEIT FINDEN SIE AUF:

humanrights.freiheit.org